Archiv für das Tag 'Demokratische Republik Kongo'

Jan 07 2012

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Martin

Mobutuism am Kongo: 40 Jahre “Projekt Zaire”

Mobutu 1983 bei einem Staatsbesuch in den USA - Copyright: Frank Hall

Mobutu 1983 bei einem Staatsbesuch in den USA - Copyright: Frank Hall

In einem Beitrag für “The African Edition” hat sich Katharina Haß mit der Umbennung der Demokratischen Republik Kongo in Zaire unter Mobutu Sese Seko und der “Überstreckung panafrikanistischer Ideen” befasst.

Mobutus Manifest von N’Sele, Leitfaden seiner Authentizité-Kampagne, spiegelte neben symbolischen Veränderungen auch vorkoloniale Traditionen über die Sprache wider: Christliche Vornamen (…) wurden afrikanisiert und so unter umgekehrten Vorzeichen zum Ausdruck eines mobutuistischen Herrschaftsverständnis. (The African Edition)

In Zaire, so schreibt die Autorin, hätten die panafrikanistischen Ideale mit der Herrschaftsdauer des exzentrischen Diktators Mobutus zunehmend an Schwung und Kontur verloren.

Zum Beitrag: “Vor 40 Jahren im Kongo: Mobutus Vision von Zaire

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Nov 08 2011

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Marius

In Echtzeit: Den Rebellen der LRA online auf die Spur kommen

Fast drei Monate vergingen, bis die Internationale Gemeinschaft von einer Serie brutaler Übergriffe aus dem Dezember 2009 erfuhr, die mittlerweile als Massaker von Makombo traurige Berühmtheit erlangt haben. Den Angriffen der Rebellengruppe Lord’s Resistance Army im Osten der Demokratischen Republik Kongo fielen damals mindestens 321 Menschen zum Opfer, weitere 250 wurden verschleppt. Nun sollen eine Webseite und die digitalen Netzwerke helfen, derartige Übergriffe auf die Zivilbevölkerung künftig zu verhindern.

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Jun 02 2011

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Martin

Konflikt-Rohstoffe aus dem Kongo: Unblutige Elektrogeräte für Europa

Im Reichtum an Bodenschätzen wurzeln zahlreiche der blutigsten Konflikte Afrikas. Die Spannungen im Osten und Süden der Demokratischen Republik Kongo halten seit Jahren an. Eine Initiative aus den Niederlanden versucht nun, innerhalb der Europäischen Union gesetzlich verankerte Standards für den Umgang mit sogenannten “Conflict Minerals” zu entwickeln. Das Ziel: Die indirekt tödliche Wirkung der europäischen Nachfrage zu minimieren. Weiterlesen »

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Feb 27 2011

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Marius

Unklarheiten über möglichen Putschversuch in Kinshasa

Am heutigen Sonntag kam es laut Regierungsangaben in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, zu einem Putschversuch gegen Präsident Joseph Kabila. Der Angriff einer Gruppe offenbar „schwer bewaffneter“ Milizen auf eine Residenz Kabilas habe mit Hilfe des Militärs vereitelt werden können, so ein Minister. Völlig unklar ist derweil, um wen es sich bei den Angreifern handelte. Der taz liegen Aussagen vor, nach denen es sich um einen inszenierten Vorfall der Regierung gehandelt habe, “um später Repression gegen die erstarkende zivile Opposition zu rechtfertigen”. Weiterlesen »

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Dec 13 2010

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Martin

Studieren in Nord-Kivu

Der Verein Studieren ohne Grenzen e.V. hat im Osten der Demokratischen Republik Kongo ein neues Stipendienprogramm gestartet. Mit der Unterstützung aus Deutschland finanziert der Verein sozial engagierten Studenten in der vom Krieg und anhaltenden Unruhen besonders stark betroffenen Provinz Nord-Kivu eine Ausbildung zum Agrarwissenschaftler. Die Einzelförderung soll nach Angaben des Vereins dazu beitragen, die Region von innen heraus zu stabilisieren.

Mehr dazu bei www.n-tv.de: “Afrika auf Augenhöhe: Die Kinder des Kongo

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Nov 22 2010

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Daniela

Prozessbeginn: Jean-Pierre Bemba Gombo vor dem Internationalen Strafgerichtshof

Laut der Presseagentur AFP wird heute Nachmittag in Den Haag der Prozess gegen den ehemaligen Vizepräsidenten der Demokratischen Republik Kongo, Jean-Pierre Bemba Gombo beginnen. Vor dem Internationalen Strafgerichtshof muss sich Bemba wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Mord, Vergewaltigung und Plünderung verantworten.
2008 wurde der damalige kongolesische Oppositionsführer von der belgischen Polizei nahe Brüssel verhaftet, berichtete damals FAZ.NET. Grundlage war ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs. Der Ankläger Luis Moreno-Ocampo warf Bemba Kriegsverbrechen in vier Fällen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in zwei Fällen vor. Der Anführer des MLC (Movement de Libération du Congo) hätte die Taten in den Jahren 2002 und 2003 in der Zentralafrikanischen Republik begangen. Die von Bemba angeführten MLC-Kämpfer hätten systematisch die Zivilbevölkerung angegriffen, Frauen vergewaltigt, Menschen gefoltert sowie mehrere Städte geplündert.  Es dreht sich dabei alles um die Vorgesetztenverantwortlichkeit für Kriegsverbrechen, die die Soldaten Bembas begangen haben sollen. Der IStGH schätzte 2009 das Wissen über die Taten als schwer nachweisbar ein. Die Klage gegen Bemba war deswegen bereits abgeschwächt worden. Auch jetzt scheint der Prozess politisch und juristisch auf schwachen Füßen zu stehen. Taz.de berichtet über die Schwierigkeiten zum Prozessbeginn.

mehr zur Anklage

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Oct 19 2010

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Anika

Kongo: 20.000 Frauen demonstrieren gegen Vergewaltigungen

Das Nachrichtenmagazin Spiegel Online berichtet, dass an diesem Sonntag in Bukavu im Osten der Demokratischen Republik Kongo ca. 20.000 Frauen auf die Straße gegangen sind, um gegen sexuelle Gewalt zu protestieren. Angeführt wurde die Demonstration von der Ehefrau des Präsidenten, Olive Lembe Kabila. (zum Video auf tagesschau.de)

Vergewaltigungen werden in den Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Milizen immer wieder als Kriegswaffe eingesetzt. So auch vor zwei Monaten, als in der Provinz Nord-Kivu 300 Frauen und Kinder von örtlichen Milizen überfallen und vergewaltigt wurden. (Bericht von tagesschau.de) Die Tagesschau berichtet weiterhin, dass die UNO nach Bekanntwerden der Vergewaltigungen eigenes Versagen eingeräumt hat. Nachdem sie für ihren Einsatz stark kritisiert wurde (taz.de berichtet), hat die UNO vor zwei Wochen die Festnahme eines mutmaßlichen Verantwortlichen bekanntgegeben, wie der Spiegel Online berichtet. Nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau hat es in der Zwischenzeit jedoch erneut Opfer sexueller Gewalt im Osten Kongos gegeben.

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Aug 24 2010

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Martin

Wulff empfängt bpb-Stipendiaten

Im Rahmen eines Austauschprogramms der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) will Bundespräsident Christian Wulff am Mittwoch je 13 deutsche und afrikanische Studierende an seinem Amtssitz in Berlin empfangen. Das Programm für Stipendiaten steht unter dem Motto “Go Africa, go Germany” und findet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt.

Die afrikanischen Teilnehmer stammen den bpb-Angaben zufolge in diesem Jahr aus Südafrika, Mauritius, Simbabwe, Malawi, der Demokratischen Republik Kongo, Sambia, Madagaskar, Ghana und Namibia. Ziel des Projekts ist die Gründung einer deutsch-afrikanischen Jugendbildungsstiftung.

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Jul 31 2010

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admin

Schiffsunglück im Kongo

Abgelegt unter Nachrichten aus Afrika

Der Untergang einer Flussfähre hat in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) mindestens 80 Menschenleben gefordert. Einem Bericht der BBC zufolge ereignete sich das Unglück am 28. Juli auf dem Kasai, einem Nebenfluss des Kongo-Flusses in der Provinz Bandundu. Offizielle Stellen vor Ort rechnen mit bis zu 140 Toten (zum BBC-Bericht, zum News24-Bericht).

In der Region bilden der Kongo und seine Nebenflüsse die wichtigsten Transportwege für Güter und Passagiere. Alternative Fernverbindung wie Schienen oder Straßen fehlen oder sind unzureichend ausgebaut.

Der Präsident der UN-Vollversammlung, Ali Treki, äußerte sich am Tag nach dem Unglück schockiert und betroffen. In einer Mitteilung sprach er “den Familien der Opfer, dem Volk und der Regierung” der DRC sein Beileid aus.

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