Apr 25 2012
Das Rad neu erfinden
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Mar 06 2012
At a press conference this Monday, the leaders of the ANC Youth League declared solidarity with their president, Julius Malema, who had been expelled from the party last week. The league will appeal the expulsion of Malema and is determined to take the matter as far as the ANC elective conference, which is to take place in Mangaung in December.
The Mail & Guardian quotes ANCYL secretary general Sindiso Magaqa :
We are determined and we won’t give up. If this costs us our membership then so be it. There is a saying that he who laughs last, laughs the best — the battle has now begun.”
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Mar 01 2012
The National Disciplinary Committee of South Africa’s ruling party ANC has expelled its powerful Youth League’s president Julius Malema late on Wednesday. The ruling followed months of controversies and is expected to be appealed.
Read more in the Mail & Guardian: ANC expels Malema
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Dec 16 2011
Am Rande ihres Treffens in Addis Abeba feiert die Afrikanische Union die Aufnahme ihres pan-afrikanischen Universitätsprogramms. An fünf Hochschulen mit unterschiedlichen Studienschwerpunkten sollen HochschulabsolventInnen überregional gefördert werden. Ziel des Programms ist ein stärkerer Anschluss an westliche Bildungssysteme.
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Aug 10 2011
Der Südafrika-Korrespondent Christian Putsch hat im Rahmen eines Interviews für die “Welt” den Politikwissenschaftler Moeletsi Mbeki zur politischen Zukunft Südafrikas und den Unmut der afrikanischen Jugend befragt. In seinem neuen Buch skizziert Mbeki konkrete Lösungen. “Einige afrikanische Machthaber haben Angst vor zu viel Bildung, denn damit werden sie automatisch zunehmend hinterfragt,” sagt der Bruder des früheren Präsidenten Thabo Mbeki.
Zum Interview: “Die Angst der Machthaber vor zu viel Bildung”
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Jul 01 2011
König Mswati III., absolutistischer Herrscher Swazilands, hat einen hohen Richter des Landes mit sofortiger Wirkung aus dem Amt enthoben. Der Monarch reagierte damit auf angebliche Beleidigungen gegen seine Person. Zuletzt hatte ein Gerichtshof einen Kompromiss zwischen Demonstranten, die seit Monaten weitreichende Reformen fordern, und dem Könighaus geschlossen. Groß angekündigte Massenproteste von Lehrern und Gewerkschaften wurden daraufhin abgesagt. Der letzte regierende Monarch des Kontinents sitzt indes nicht weniger fest im Thron.
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Jun 24 2011
Wenn es regnet, färbt sich der Schlamm in den Außenbezirken um Johannesburg gelb. Unbeirrt laufen die Kinder barfuß durch die faulige Brache. Auch das Trinkwasser ist längst betroffen. Kaum jemand ahnt die drohenden Gesundheitsrisiken, doch wegzuziehen könnten sich hier ohnehin nur die wenigsten leisten. Unlängst wurden auch radioaktive Verbindungen nachgewiesen, die der Regen mit der Zeit aus den alten Bergwerksstollen schwemmt. Der Bergbau galt lange Zeit als Aushängeschild der südafrikanischen Wirtschaft, jetzt rächen sich jahrzehntelanger Raubbau und die Profitgier der Betreiberfirmen – verantwortlich fühlt sich indes niemand. Und so schaut man im einstigen Eldorado der Goldindustrie heute in die maroden Schächte. Die Hoffnung, mit technischen Lösungen eine weitere Kontamination der Böden abzuwenden, schwindet. Schon bald könnten Millionen Menschen im Zentrum Johannesburgs betroffen sein. Weiterlesen »
May 22 2011
In Duynefontein an der südafrikanischen Kapküste steht das einzige Atomkraftwerk des afrikanischen Kontinents. Unweit der Metropole Kapstadt, liefert die staatliche Betreiberfirma Eskom von hier aus seit 1984 Elektrizität. Schätzungsweise sechs Prozent des südafrikanischen Strombedarfs werden heute mit Energie aus dem AKW Koeberg gedeckt, insbesondere der Bedarf in der boomenden Kapregion wächst stetig. Trotz der jüngsten atomaren Katastrophe in Fukushima hält die Regierung offenbar an einer atomaren Zukunft fest. Auch das Nachbarland Namibia forciert ähnliche Schritte. Die Region ist reich an Uran und geplagt von anderen Sorgen. Proteste sind daher verhalten, in der alten Debatte werden bekannte Risiken weiterhin verharmlost.
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Apr 12 2011
Die für heute angekündigten Großdemonstrationen in Swaziland erleben offenbar massive Repressionen seitens des staatlichen Machtapparats. Vor allem die Köpfe der Bewegung seien gezielten Angriffen der Polizei ausgesetzt. Bereits vor Beginn der Demonstrationen seien fünf der Organisatoren festgenommen worden. Auch andere Zivilisten stünden unter strenger Beobachtung. Sobald sich Menschen in kleineren Gruppen zusammenfänden, würden sie von Uniformierten schikaniert und bedroht. Die Regierung scheint fest entschlossen, das von ihr verhängte Demonstrationsverbot rigoros durchzusetzen.
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Apr 11 2011
Zur Unterstützung der Proteste in Swaziland hat die einflussreiche südafrikanische Gewerkschaft COSATU zur massenhaften „Invasion“ des Nachbarlandes aufgerufen. Dort hatten mehr als 10.000 Arbeiter, Studenten und Beschäftigte des öffentlichen Dienstes seit letztem Monat demonstriert, um auf die gravierenden Missstände in dem kleinen Binnenstaat aufmerksam zu machen. Sie forderten den Abtritt der Regierung, der sie vorwerfen, nur unzureichend Maßnahmen gegen die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich zu treffen.
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Mar 29 2011
Das südafrikanische Wettbewerbstribunal verschob am Freitag seine Entscheidung zum Verkauf von 51% der drittgrößten afrikanischen Supermarktkette Massmart an den US-amerikanischen Konzern Wal-Mart in den Mai.
Der Retailriese Wal-Mart hatte im September 2010 angeboten, 51% der Massmart-Aktien zu einem Stückpreis von 148 Rand zu kaufen. Dies entspricht einem Gesamtpreis von 29,7 Milliarden Rand. Im Januar stimmten die Massmart-Aktionäre dem Verkauf mit 98%iger Mehrheit zu, ungeachtet der Proteste von Seiten des südafrikanischen Gewerkschaftsbunds COSATU.
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Mar 18 2011
Am Montag hat sich eine Gruppe von lesbischen Aktivistinnen mit Regierungsvertretern in Cape Town getroffen, um gegen sogenannte “korrigierende” Vergewaltigungen zu protestieren. Wie die Online-Ausgabe der südafrikanischen Tageszeitung Mail and Guardian berichtete, haben die Aktivisten der Gruppe Luleki Sizwe in einer weltweiten Kampagne 170.000 Unterschriften gesammelt, die Justizminister Jeff Radebe auffordern, sich des Problems anzunehmen. Weiterlesen »
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Mar 10 2011
Im Berliner Afrikahaus drängten sich am vergangenen Dienstag viele interessierte Zuhörer, um eine Antwort auf diese komplexe Frage zu erhalten. Mit Dr. Helmut Orbon, Leiter des Programms Unterstützung von Frieden, Sicherheit und Good Governance in der SADC-Region von der GTZ, Dr. Ben Khumalo-Seegelken, Sozialwissenschaftler und Theologe an der Uni Oldenburg und Lothar Berger, stellvertretender Geschäftsführer der Informationsstelle Südliches Afrika diskutierten drei ausgewiesene Kenner der politischen Strukturen Südafrikas, wie der Präsident Jacob Zuma und seine Politik nach zwei Jahren Amtszeit zu bewerten sind. Konrad Melchers, ehemaliger Chefredakteur der Zeitschrift „Entwicklungspolitik“- heute „welt-sichten“, moderierte die Diskussion. Die INISA (Initiative Südliches Afrika e.V.) und die SID-Berlin (Society for International Development) waren Veranstalter dieser äußerst interessanten Gesprächsrunde.
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Dec 26 2010
Mit der offiziellen Aufnahme in das wirtschaftlich orientierte Bündnis aus Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC), haben Südafrikas Bemühungen um Anschluss im globalen Wettlauf Gehör gefunden. Wie die BBC berichtet, wurde dem Antrag Südafrikas am Donnerstag unter dem derzeitigen Vorsitz Chinas stattgegeben. Mit der Aufnahme in den nun mehr auch namentlich in BRICS erweiterten Club aufstrebender Mächte der sich neu definierenden globalen Wirtschaftsordnung kann Südafrika berechtigte Hoffnungen auf lukrative Handelsbeziehungen hegen. Trotz der informellen Struktur BRICS gibt es eine Reihe von Verträgen, die vorrangig auf der erleichterten Zusammenarbeit im Finanz- und Investmentsektor zum gegenseitigen Vorteil der Mitgliedsstaaten basieren.
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Dec 02 2010
Einen Tag nach dem Ende des EU-Afrika-Gipfels vom 29. bis 30. November 2010 in Tripolis äußerte sich der südafrikanische Staatspräsident Jacob Zuma enttäuscht über die europäisch-afrikanische Partnerschaft.
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Nov 03 2010
Am Dienstag, den 9.11.2010, um 18h lädt die südafrikanische Botschaft in Zusammenarbeit mit dem Seminar für Afrikawissenschaften der Humboldt Universität in Berlin zu einer Lesung des Poetry-, Dub- und Rap-Künstlers Lesego Rampolokeng ein. Der Eintritt ist frei, eine persönliche Anmeldung ist jedoch nötig. (Zur Einladung hier.)
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Oct 21 2010
Die Nichtregierungsorganisation Reporter-Ohne-Grenzen hat ihre jährliche Rangliste der Pressefreiheit für 2010 bekanntgegeben. Dort rangierten mit Namibia (Rang 21), Kapverden, Ghana, Mali (alle Rang 26), Südafrika (Rang 38) und Tansania (Rang 41) sechs afrikanische Staaten im oberen Drittel. Allerdings steht mit Eritrea auf Rang 178 auch ein afrikanischer Staat ganz unten in der Liste. Auch Ruanda (Rang 169) und Sudan (Rang 172) haben sich wesentlich verschlechtert und sind unter die letzten zehn Ränge gekommen.
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Oct 13 2010
Neben Portugal, Deutschland, Kolumbien und Indien erhielt auch Südafrika einen Sitz im Sicherheitsrat der UNO bei der diesjährigen Wahl. Unter den 10 nicht-ständigen Mitgliedern befinden sich auch Bosnien, Gabun, Libanon und Nigeria. Diese haben zwar kein Veto-Recht wie die 5 ständigen Mitglieder USA, GB, Frankreich, Russland und China, dennoch sind für einen Beschluß des Sicherheitsrates 9 Stimmen nötig. ( zum Bericht von reuters)
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Aug 24 2010
Im Rahmen eines Austauschprogramms der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) will Bundespräsident Christian Wulff am Mittwoch je 13 deutsche und afrikanische Studierende an seinem Amtssitz in Berlin empfangen. Das Programm für Stipendiaten steht unter dem Motto “Go Africa, go Germany” und findet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt.
Die afrikanischen Teilnehmer stammen den bpb-Angaben zufolge in diesem Jahr aus Südafrika, Mauritius, Simbabwe, Malawi, der Demokratischen Republik Kongo, Sambia, Madagaskar, Ghana und Namibia. Ziel des Projekts ist die Gründung einer deutsch-afrikanischen Jugendbildungsstiftung.
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Aug 08 2010
Bei den Präsidentschaftswahlen am Montag steht Amtsinhaber Paul Kagame schon als Sieger fest, denn eine handlungsfähige Opposition gibt es in Ruanda nicht. Auffällig oft wird gegen regierungskritische Politiker und Journalisten mit dem Vorwurf, sie leugneten den Genozid, vorgegangen. Zusätzlich werfen zwei Morde und ein Mordversuch an Oppositionellen Fragen auf.
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