Archiv für das Tag 'Unabhängigkeit'

Dec 09 2011

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Marius

“Ernten, was wir säen”: Tansania 50 Jahre nach der Unabhängigkeit

Substistenzwirtschaft ist wie hier an der Grenze zu Ruanda bis heute weit verbreitet in Tansania - Copyright: eufrika.orgSubstistenzwirtschaft ist wie hier an der Grenze zu Ruanda bis heute weit verbreitet in Tansania - Copyright: eufrika.org

Substistenzwirtschaft ist wie hier an der Grenze zu Ruanda bis heute weit verbreitet in Tansania - Copyright: eufrika.org

Im zweiten Jahr der großen Dekolonisationswelle, am 9. Dezember 1961, erlangte das damalige Tanganyika die formale Unabhängigkeit im Verbund des Commonwealth of Nations von der britischen Kolonialmacht. Zunächst von vielen westlichen Regierungen als Musterbeispiel eigenständiger Entwicklung gepriesen, sah sich Tansania in der Folge wie viele der jungen Nationalstaaten mit den harten Realitäten einer zunehmend globalisierten Weltwirtschaft konfrontiert. Bestrebt, sich dem Einfluss der bipolaren Ordnung des Kalten Kriegs zu entziehen, wurden Autarkie und Unabhängigkeit zu Schlagworten der post-kolonialen Ära. Der tansanische Sozialismus sollte zum Vorbild für viele junge Staatsführer werden, die Ideen von Uhuru und Ujamaa gingen in den weltweiten Diskurs ein. In keinem anderen Bereich war diese neue politische Philosophie so tiefgreifend wie in der Landwirtschaft.

In dieser Reihe stellen wir die 50jährige Erfahrung einer Unabhängigkeit am Beispiel des tansanischen Agrarsektors dar. Von der Landnahme während der Kolonialzeit, der politischen Neuausrichtung ab 1961 und den radikalen Veränderungen der Ujamaa-Ära, bis zur allmählichen Liberalisierung ab Mitte der 1980er.

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Sep 28 2011

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Marius

Google Maps verzeichnet den Südsudan

Abgelegt unter Meldungen,Politik,Südsudan

Google hat seinen Kartendienst Google Maps aktualisiert und dabei den Südsudan als souveränen Staat verzeichnet. Damit folgt der Internetdienstleister dem Aufruf eines südsudanesischen Journalisten, der gut drei Monate nach der offiziellen Unabhängigkeit der Landes auf den Missstand hingewiesen und eine Anpassung an die politische Realität gefordert hatte.

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Jan 21 2011

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Marius

Klare Mehrheit für Unabhängigkeit des Südsudan

Abgelegt unter Politik,Sudan

Wie der Sudan Tribune unter Berufung auf Angaben der Regionalverwaltung des Südsudans bereits am Montag meldete, habe sich eine Mehrheit von über 99% der Wahlberechtigten in dem Referendum vom 9. bis 15. Januar für eine Abspaltung des Südens vom Norden ausgesprochen.

Ferner wird auf die durchgehend hohe Wahlbeteiligung und den von internationalen Beobachtern gelobte Ablauf des Referendums verwiesen. Offiziell werde das Ergebnis im Laufe des Tages verkündet.

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Jan 10 2011

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Anika

Sudan: Zwischen Hoffnung und Sorge

Während Südsudanesen sich in die Schlangen vor den Wahllokalen einreihen, bestimmt die Frage nach der Zukunft im Sudan weiterhin die Presse.

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Jan 09 2011

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Anika

Tausende Sudanesen strömen zu den Urnen

Im Sudan hat heute das Referendum begonnen, in dem die Bewohner des Südens über eine Sezession ihrer Region abstimmen. Die Wahlberechtigten können ihre Stimme noch bis zum 15. Januar abgeben.

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Dec 16 2010

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Ein Grund zum Feiern?

Abgelegt unter Allgemein,Meldungen,Politik

1960 wurden ganze 17 Länder Afrikas im Zuge der Souveränitätsbestrebung in die Unabhängigkeit entlassen. Nicht nur den Abschluss dieses geschichtsträchtigen Jahres sondern vor allem die politische Rechtmäßigkeit des weltweiten Dekolonisationsprozesses markierte dabei die am 14. Dezember in New York ratifizierte UN-Resolution 1514. Mit der Unterzeichnung garantierten die Staats- und Regierungschefs der damaligen Kolonialmächte allen Ländern das Recht auf autonome Selbstbestimmung. Das 50-jährige Jubiläum dieses Aktes nahmen am Dienstag hochrangige Vertreter aus Politik und internationaler Diplomatie sowie Intellektuelle aus aller Welt zum Anlass, in Algier zu resümieren (siehe Berliner Zeitung vom 15.12.2010: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1215/politik/0037/index.html).

Doch für wie gelungen ist die gegenwärtige Situation des Kontinents über 50 Jahre nachdem die erste Unabhängigkeitswelle sich zwischen Mali und Madagaskar ausbreitete, wirklich einzuschätzen? Während der Tagungsort in der algerischen Hauptstadt angesichts der nachwievor strittigen Frage um die Autonomie des Nachbarstaats Westsahara im stetigen Konflikt mit Marokko bereits einen ersten Anstoß zur Kritik gibt, bleibt eine breitere Diskussion um den aktuellen Zustand ein halbes Jahrhundert nach dem offiziellen Ende vieler Kolonialreiche. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf blutigen Sezessions- und Bürgerkriegen im unmittelbaren Anschluss an die Loslösung von den europäischen Kolonialherren. Auch die präsente wirtschaftliche Ausbeutung Afrikas im post-kolonialen Stil, ebenso wie andere, weltweit ungelöste Problematiken des kolonialen Erbes stehen im klaren Widerspruch zum Versprechen von Souveränität und politischer Selbstbestimmung und geben diesem Jubiläum einen faden Beigeschmack.

Originaldokument der UN-Resolution 1514: http://daccess-dds-ny.un.org/doc/RESOLUTION/GEN/NR0/152/88/IMG/NR015288.pdf?OpenElement

Siehe auch: http://www.eufrika.org/wordpress/2010/08/republik-kongo-feiert-die-unabhangigkeit/

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Aug 16 2010

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Afrika und der Fluch des Reichtums

Die deutsche Nachrichtenseite n-tv.de hat sich anlässlich der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit in insgesamt 17 afrikanischen Staaten mit dem Afrika-Bild der Deutschen und den wirtschaftlichen Perspektiven des Kontinents auseinandergesetzt. (Zur Bilderserie von n-tv.de “Afrika verändert sich“)

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Aug 15 2010

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Republik Kongo feiert die Unabhängigkeit

In der Republik Kongo haben die Feiern zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit des Landes von Frankreich am Sonntag mit einer großen Parade in der Hauptstadt Brazzaville ihren offiziellen Höhepunkt erreicht. Anlässlich der Feierlichkeiten gestand Staatsoberhaupt Denis Sassou N’Guesso Nachholfbedarf auf dem Gebiet der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes ein. Kritiker werfen ihm vor, trotz des zuletzt starken Wirtschaftswachstums zu wenig in den Kampf gegen die Armut zu investieren. Einem Bericht der französischen Nachrichtenagentur AFP zufolge leben etwa 70 Prozent der rund 3,6 Millionen Einwohner unterhalb der Armutsgrenze.

N’Guesso amtiert seit 26 Jahren als Präsident der Republik Kongo. Er zählt damit zu den dienstältesten Regierungschefs des Kontinents. Im Vorfeld der Feierlichkeiten hatte unter anderem N’Guesso die erste Ausbaustufe des Hauptstadtflughafens “Maya Maya International Airport” eröffnet. Der Auftrag im Wert von 17 Mrd. CFA France, umgerechnet rund 25,9 Mio. Euro, ging laut Allafrica.com an ein chinesisches Unternehmen. Daneben gab es für die rund 60.000 Angestellten im Öffentlichen Dienst eine Gehaltserhöhung: Der Mindestlohn wurde einem Bericht von Reuters zufolge um 25 Prozent angehoben.

Die Republik Kongo wurde 1960  unabhängig. Der Nachbarstaat im Südosten, die Demokratische Republik Kongo mit der  Hauptstadt Kinshasa, war früher belgische Kolonie. Ihren 50. Jahrestag der Unabhängigkeit hatte die Demokratische Republik Kongo bereits Ende Juni begangen.

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